Autogenes Training – Übungen und Beratung

Autogenes Training – aber wie?

Das Autogene Training ist die in Deutschland wohl bekannteste und beliebteste Entspannungstechnik. Sie ist so einfach zu erlernen, dass die Technik sogar für Kinder ab acht geeignet ist. Autogenes Training funktioniert mittels Selbstbeeinflussung, durch hypnotische Formeln versucht man, körperliche und geistige Prozesse in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Die Entspannungsübungen beim Autogenen Training werden in Grundstufe und Oberstufe eingeteilt. Die Grundstufe beginnt mit der Beeinflussung des Körpers, die Arme und Beine sollen erst schwer, dann warm werden. Die Atmung soll sanft und gleichmäßig strömen und das Herz ruhig und regelmäßig pulsieren. Das Sonnengeflecht soll sich strömend warm anfühlen und die Stirn soll kühl sein. Um diese körperlichen Reaktionen zu erreichen, sagt man im Geiste immer gleiche Formeln vor sich hin. Gleichzeitig konzentriert man sich ganz und gar auf die bildliche Vorstellung beispielsweise der Arme, die mit Bleiplatten beschwert sind. Dadurch wird eine vollkommene Entspannung des betreffenden Körperteils erreicht. Wenn man die Grundstufe erlernt hat und gut beherrscht, kann man zu Oberstufe übergehen. Dabei werden in die Übungen bestimmte Formulierungen eingebaut, die Vorsätze oder Ziele enthalten, welche man sich gesetzt hat.

Wendet man Autogenes Training regelmäßig an, können die Übungen bei vielen Problemen hilfreich sein. Mit den eingebauten Zielformulierungen sollen sogar so schwierige Vorhaben wie Rauchentzug oder Gewichtsabnahme zum Erfolg geführt werden können. Autogenes Training hat mit seiner nachgewiesenen Entspannung aber auf jeden Fall eine positive Wirkung auf die körperliche und geistige Gesundheit eines Menschen. Durch diese Technik bringt man mit einfachsten Mitteln und geringstem Zeitaufwand Tiefenentspannung in den aufreibenden Alltag.

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