Immunstärkung und Wohlbefinden durch die Babymassage
Es gibt heutzutage kaum noch eine Mutter, die ihr Baby nicht regelmäßig massiert. Hebammen leiten früh dazu an und ermuntern die Mütter zur Babymassage. Dadurch soll das Immunsystem des Kindes gestärkt und gleichzeitig die Bindung zwischen Mutter und Baby intensiviert werden. Die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Allergien soll durch die Massage erheblich gesenkt werden. In vielen Kulturen ist die Babymassage schon eine uralte Tradition, in unseren Breitengraden ist sie erst in den letzten Jahren wieder vermehrt aufgekommen. Die positiven Auswirkungen der Massage auf den Körper und die Seele eines Kindes sind mittlerweile durch wissenschaftliche Studien belegt worden.
Bewiesen ist, dass die Körper der regelmäßig massierten Babys vermehrt das sogenannte Myelin ausbilden. Myelin ist ein körpereigenes Eiweiß, welches die Nervenfasern umschließt und die Verbindung zwischen Muskeln und Nerven unterstützt. Je mehr Myelin im Körper vorhanden ist, desto besser funktioniert die Übertragung von Reizen der Nerven zum Muskel, was sich günstig auf die motorische Entwicklung eines Kindes auswirkt. Forscher haben auch herausgefunden, dass dadurch eine bessere Haltung erreicht werden kann und dass die Babymassage so langfristig Schäden an Gelenken und Knochen vorbeugen kann.
Um bei der Babymassage alles richtig zu machen und die wertvollen Vorteile dieser Methode ganz ausschöpfen zu können, empfiehlt es sich für junge Mütter einen Kurs zu besuchen. Dort lernen sie die Technik von Grund auf und erleben, wie sehr das Baby diese Zuwendung genießt. Hebammen bieten in der Regel solche Kurse an oder geben Auskunft über Möglichkeiten die Babymassage korrekt zu erlernen. Danach machen die Mütter selbständig weiter.