Die Früherkennung von Burn out ist das A und O
Die Krankheit Burnout Syndrom wird im Allgemeinen mit ‚ausgebrannt sein’ umschrieben. Burnout ist ein extremer Erschöpfungszustand und geht meist mit Depressionen einher. Ausbrennen kann nur, wer in Flammen steht, das heißt, die Krankheit gefährdet in erster Linie Personen, die sich übermäßig engagieren und dabei ihre eigenen Grenzen überschreiten. Um es soweit erst gar nicht kommen zu lassen, ist die Burnout-Prävention das beste Mittel der Wahl. Dem Burnout vorzubeugen ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie.
Burnout-Prävention ist auch ein Punkt, dem sich das Arbeitsschutzgesetz widmet. Den Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsbehörden wird diesbezüglich eine besondere Aufsichtspflicht auferlegt. Arbeitgeber sollten versuchen, jeden in den Arbeitsprozess mit einzubeziehen. Burnout-Prävention bedeutet auch der Entfremdung der Arbeit entgegenzuwirken. Für gefährdete Personen ist es wichtig, sich mit dem Phänomen Burnout zu beschäftigen und sich ihrer Gefährdung bewusst zu werden. Man kann sich damit in die Lage versetzen, früheste Anzeichen zu erkennen und einer fatalen Entwicklung entgegenzuwirken. Auch sich selbst eingehend zu beobachten heißt schon Burnout-Prävention. Wenn ein vom Burnout bedrohter Mensch feststellt, dass er sich zu wenige Ruhepausen gönnt, kann er entsprechend früh darauf reagieren.
Es gibt bestimmte Menschen mit spezifischen Eigenschaften, aber auch ganze Gruppen, die besonders dafür prädestiniert sind an Burnout zu erkranken. Burnout-Prävention sollte auch bedeuten, die gefährdeten Personenkreise zu erkennen und Schutzmaßnahmen anzubieten. Eigenschaften wie Ängstlichkeit, mangelnde Selbstachtung, eine überhöhte Neigung zu Depressionen und Zwanghaftigkeit deuten auf solche Personen hin. Die Gefährdeten haben in der Regel ein labiles Selbstwertgefühl und sind deshalb eher von psychischen Erkrankungen wie Burnout betroffen, als andere.