Körper und Seele mit Heilfasten reinigen
Heilfasten ist eine Form der reduzierten Nahrungsaufnahme, die der Regeneration des Körpers durch den Abbau angelagerter Körperschlacken dient. Viele Menschen, die eine Heilfasten-Kur machen, verspüren gleichzeitig auch den Wunsch nach seelischem Ballastabbau, da in Körper und Geist in der Regel parallele Prozesse ablaufen. In Anbetracht dieser Tatsache werden in Kombination zum Heilfasten auch vielerorts therapeutische Systeme angeboten, die den Menschen die Möglichkeit der gleichzeitigen Psychohygiene anbieten, da bekannt ist, dass das Durchhaltevermögen von Menschen bei Heilfastenkuren deutlich verbessert wird, wenn psychische Belastungen schwinden, sind diese doch des Öfteren dafür verantwortlich, dass man in erster Linie auf Lustbefriedigende Nahrungs- und Genussmittel in zu großem Volumen zugreift.
Es gibt verschiedene Methoden des Heilfastens. Grob kann man zwischen zwei Methoden unterscheiden. Die erste beschränkt sich auf Flüssigkeitszufuhr in Form von Suppen, Molke, Gemüse- und Obstsäften für die Aufnahme von lebenswichtigen Vitaminen und Spurenelementen, sowie Wasser und Tee zur Ausschwemmung der entgiftenden Organe während der Fastenperiode. Die zweite Methode bezieht auch feste Nahrungsmittel in die Fastenkur mit ein. Bei beiden Heilfasten-Arten können zur zusätzlichen Ausschwemmung von im Darm liegen gebliebenen Nahrungsresten auch Einläufe bzw. Darmspülungen durchgeführt oder Abführmittel wie Glaubersalz verabreicht werden.
Kranken Menschen wird empfohlen, Heilfasten nur unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen, da sich während der Fastenperiode die Körperfunktionen verändern und nicht alle Menschen das Fasten sofort als Entlastung und Energieaufbau wahrnehmen, sondern als Erstreaktion auch mit Belastungen des Stoffwechsels gerechnet werden muss. Viele Ärzte raten auch gesunden Menschen, die längere Heilfastenkuren durchführen wollen, zum Check-up vor Beginn und ärztlicher Beobachtung während des Fastens.