Die Möglichkeiten in der Homöopathie
Unter dem Begriff Homöopathie versteht man im Grundlegenden das Heilen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die Methoden und Aufbereitungen der unterschiedlichen Hilfsmittel sind auf eine über 200 jährige Geschichte zurückzuführen und wurden vom deutschen Arzt Hahnemann Samuel begründet.
Man unterscheidet fünf Arten der Homöopathie. Die klassische Methode, die Komplexmittel-Behandlung, die prozessorientierte Behandlung, die C4 Methode und die klinische Homöopathie. Die klassische Methode orientiert sich stark an den Grundlagen Hahnemanns und den daraus entwickelten Weiterführungen von Hering, Kent und anderen Forschern. Ein besonderes Merkmal der klassischen homöopathischen Behandlung ist, dass immer nur ein Arzneimittel verabreicht wird. In der Komplexmittel-Methode werden, im Gegensatz zur klassischen Variante, mehrere Medika zugleich angewandt und teilweise sogar miteinander vermischt. Das sogenannte „Schrotschussprinzip“ besagt, dass sich der Körper aus dem großen Pool an Arzneien das richtige herausfiltert, und so bessere Heilungschancen hat, als bei der klassischen Methode. Bei der prozessorientierten Behandlung handelt es sich um eine Abwandlung der klassischen Behandlung. Man konzentriert sich hierbei auf den Gesamtzustand des Patienten und schließt verstärkt alle Probleme psychischer und physischer Natur in die Analyse mit ein. Die C4 Variante ist eine Behandlungsmethode, die das Ziel hat, das einzusetzende Arzneimittel genau aufzuschlüsseln. Mit Hilfe der vier Verreibungsstufen C1, C2, C3 und C4, wird der homöopathische Stoff eingehend analysiert. Bei der klinischen Homöopathiebehandlung, wird versucht, durch die Behandlung der aufgetretenen Symptome, einen Selbstheilungsprozess einzuleiten. Bei der klinischen Methode werden allerdings nicht mehrere Arzneien kombiniert, sondern, wie bei der klassischen Variante, einzeln angewandt.