Logopädie

Die Logopädie – Therapie von Sprach- und Schluckbeeinträchtigungen

Als Logopädie bezeichnet man die sogenannte Stimmheilkunde. In den letzten Jahrzehnten wurde der Begriff hauptsächlich in der Medizin verwendet und als Ausdruck für eine Hör-, Schluck-, Stimm-, Sprech- oder Sprachbeeinträchtigungen herangezogen. In der logopädischen Behandlung werden unterschiedliche Bereiche behandelt. Dazu gehören im Wesentlichen die Prävention, die Diagnostik und Beratung, die Therapie und die Rehabilitation. Die Geschichte der Logopädie konnte bis ins späte 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden, denn im Jahre 1886 fand der erste Kurs für die sogenannten „Sprachheilkundler“ statt. Seit 1913 gibt es den Begriff Logopädie und damit auch die Eingliederung in den medizinischen Bereich.
Die Therapieformen in der Sprachheilkunde könnten unterschiedlicher nicht sein und sind natürlich auf die individuellen Krankheitsbilder abgestimmt. Patienten gibt es in jeder Altersgruppe. Im Kindesalter gilt es meist, die Sprache an sich zu formen und zu entwickeln, Fehlentwicklungen zu korrigieren und den Wortschatz zu erweitern. Bei Erwachsenen werden in der Sprachheilkunden zum Beispiel Patienten mit Einschränkungen aufgrund von Schlaganfällen therapiert. Auch Schluckstörungen oder schon länger angeeignete Sprachfehler, wie etwa das Lispeln, können mit den Praktiken der Sprachheilkunde sehr gut behandelt werden. Da viele Probleme bereits in der Kindheit austherapiert und geheilt werden können, bieten viele Schulen bereits einen fest angestellten Logopäden, der die Kinder auf Sprach- oder Schluckbeeinträchtigungen untersucht und gegebenenfalls auch unterrichtseingebundene Therapien anbietet.

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