Die älteste Heilmethode – die Massage
Die Massage zählt zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Sie entstammt aus der instinktiven Selbstbehandlung des eigenen Körpers durch Drücken oder Reiben. Dies wird deutlich, wenn man sich beispielsweise bei einem Sturz die geschwollene Körperstelle reibt, um den Schmerz zu mildern. Die ersten Aufzeichnungen der Massage stammen aus China. Man vermutet, dass der Ursprung im afrikanischen und asiatischen Raum zu finden ist. Es gibt unzählige Formen von Massage.
Hauptanwendungsgebiete sind in erster Linie die Entspannung der Muskulatur und von Haut und Bindegewebe, eine Steigerung der Durchblutung sowie die Schmerzlinderung. Gleichzeitig werden Blutdruck und Pulsfrequenz gesenkt und als besondere therapeutische Maßnahmen die psychische Entspannung, eine Reduktion von Stressfaktoren und die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems gefördert. Selbst der Zellstoffwechsel im Gewebe und eine positive Einwirkung auf die inneren Organe über sogenannte Reflexbögen werden behandelt. Während in früheren Zeiten hauptsächlich Ärzte diese Behandlungsmethoden durchführten, hat sich in unserer Zeit der Beruf des Masseurs herausgebildet. Neben der Heilgymnastik und Arzneibehandlung spielt die Massage eine bedeutende Rolle. Dank speziell entwickelter Griffe, die oftmals aus dem traditionellen asiatischen Raum überliefert wurden, lässt sich der gesamte menschliche Körper behandeln. Das Wohlbefinden wird gefördert und dies nicht nur im körperlichen Sinnen, sondern auch im psychischen Bereich. Mit wohlriechenden Ölen und teilweise mit Musikunterstützung nehmen Masseure ihre Arbeit auf. Insbesondere im Wellnessbereich werden heute vermehrt Massagen angeboten und auch gerne in Anspruch genommen.