Meditation

Den Körper in Einklang bringen

Meditation ist eine besondere Form der Konzentrations- und Achtsamkeitsübung. In östlichen Kulturen handelt es sich hier um eine Möglichkeit der Bewusstseinsfindung. Man spricht auch vom Ziel der Erleuchtung, welche sich gerade im Buddhismus und Hinduismus wiederspiegelt. Viele Religionen beinhalten meditative Praktiken. In Indien gehört die Meditation mit ihren Atemübungen als Vorstufe zu bestimmten Yoga-Praktiken. In unserer westlichen Welt hat man aus den unterschiedlichen Kulturen verschiedene Konzentrationsübungen herausgefiltert oder zusammengefasst.

Meditation soll als medizinisches Hilfsmittel verstanden werden, beispielsweise einen bestimmten Bewusstseinszustand zu erreichen, der losgelöst ist vom gewohnten Denken. Es sollen Erinnerungen, Angstzustände und Zukunftspläne bewältigt werden können. Dies wird durch eine hohe Konzentration und gleichzeitig eine tiefe Entspannung ermöglicht. Als Therapiemaßnahme können ausgebildete Therapeuten den Patienten in eine Art Trance versetzen und ihm mit verschiedenen Meditationsübungen in einen hohen Entspannungszustand versetzen. Hypnose und Meditation werden oft in Kombination zur Bewältigung tieferliegender Bewusstseinsstörungen eingesetzt.

Man unterscheidet passive und aktive Meditation. Passive Meditation kann man mit etwas Übung auch selbst praktizieren. Hierbei begibt man sich in einen ausgesprochenen Ruhezustand. Typische Sitzhaltungen aus dem Yoga werden hierbei bevorzugt. Bei der aktiven Meditation werden bestimmte Bewegungsabläufe koordiniert ausgeführt. Yoga, asiatische Kampfkünste und sogar der Tanz gehören zu dieser Meditationsform. Ärzte empfehlen regelmäßige Meditation als Entspannungstechnik. Die Wirkung kann neurologisch nachgewiesen werden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.