Vergesslichkeit – was tun?

mittel gegen altersdemenz 300x200 Vergesslichkeit   was tun?Viele Menschen sind in der einen oder anderen Form vergesslich. Jeder lässt einmal seinen Schlüssel in der Wohnung liegen, kann sich Namen manchmal nicht merken oder vergisst Termine. Bis zu einem gewissen Maße ist dies auch ganz normal und wird meist durch Ablenkung oder Stress ausgelöst. Tritt die Vergesslichkeit aber häufiger und über mehrere Monate andauernd auf, sollte man das Ganze einmal von einem Arzt überprüfen lassen. Dieser führt Untersuchungen durch, um herauszufinden, was die Ursache für Ihre Vergesslichkeit. Mögliche Ursachen für zunehmende Vergesslichkeit können Abbau von Gehirnzellen, aber auch Flüssigkeitsmangel, Depressionen, Parkinson, Nebenwirkungen von Arzneimitteln oder Stoffwechselstörungen.

Maßnahmen bei altersbedingter Vergesslichkeit

Bei der altersbedingten Vergesslichkeit sind verschiedene Ausprägungen zu unterscheiden, gegen die Sie aktiv etwas tun können. Der Altersvergesslichkeit kann mit gesunder Ernährung, also mit vitaminhaltiger Nahrung, ausreichend Bewegung, Gehirnjogging und der Einnahme von Ginkgo-haltigen Medikamenten wie beispielsweise Gingium, entgegengewirkt werden.

Halten Sie Ihre Gehirnzellen auf Trab beispielsweise mit Denksport oder Gedächtnistraining, auch Spieleabende, Kreuzworträtsel oder das Erlernen einer Fremdsprache aktivieren das Gehirn und wirken dem altersbedingtem Abbau entgegen. Körperliche Bewegung kurbelt die Durchblutung an – auch im Gehirn und sorgt so für verbesserte Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, die durch die gesunde Ernährung ins ausreichender Menge vorhanden sind.

Doch Vergesslichkeit sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich kann Vergesslichkeit auch ein Symptom für Demenz sein. Man sollte darauf achten, ob Erinnerungsprobleme, Probleme bei Routineaufgaben, Sprachprobleme, Orientierungsprobleme, Stimmungsschwankungen oder Veränderungen des Verhaltens und der Persönlichkeit auftreten. Weiterhin kann Vergesslichkeit als Begleiterscheinung eines Schlaganfalls, von Depressionen oder auch Parkinson beobachtet werden. Hier ist dann eine spezielle Therapie der diagnostizierten Krankheit erforderlich, zu der Sie Ihr Arzt beraten kann.

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