Physiotherapie

Entspannung erfahren mit der Physiotherapie

Die ersten physiotherapeutischen Anwendungen wurden bereits vor zirka 4.000 Jahren in China praktiziert. Hierbei handelte es sich um Massagen und Wannenbäder. Ein Vorläufer der Physiotherapie in Europa war die von Kneip entwickelte Hydrotherapie. Eine optimale Gesundheitserziehung und die Anwendung pflanzlicher Medikamente spielten eine große Rolle. Bis 1994 war die Physiotherapie in Deutschland unter dem Begriff der Krankengymnastik bekannt. Heute versteht man unter Physiotherapie die äußerliche Anwendung von Heilmitteln. Hierbei orientiert man sich bei der Behandlung an den Beschwerden des Patienten, die aufgrund eines Befundes nicht sichtbar sind. Die durch längere Büroarbeiten verursachten Rückenprobleme zählen beispielsweise zu diesen Beschwerden. Der Physiotherapeut nutzt in erster Linie seine manuellen Fertigkeiten bei der Behandlung und nutzt weitere natürliche Reize, wie zum Beispiel Massage, Wärme- und Kältebehandlung, Strahlung und Elektrizität. Gleichzeitig soll die Eigenaktivität und das bewusste Mitwirken des Patienten bei der Behandlung gefördert werden.

Stoffwechselanregungen und Muskelaufbau sind nur einige Punkte der Physiotherapie. Viel wichtiger ist es, dass der Patient selbst ein besseres Verständnis über die Funktionsweise seines Körpers und Organismus kennenlernt. Das Ziel der Physiotherapie ist die Förderung, Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit und gleichzeitig auch die Schmerz-Reduktion. Die medizinische Notwendigkeit, einen Physiotherapeuten aufzusuchen, wird ausschließlich durch einen Facharzt festgestellt und auf Rezept verordnet.

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