Die Bedeutung und Behandlung der Psychotherapie
Psychotherapie heißt, die Seele heilen und ist der Oberbegriff aller Formen der psychologischen Verfahren ohne medikamentöse Mittel bei der Behandlung von Verhaltensstörungen, psychosomatischen Krankheiten und Leidenszuständen. Es ist eine Heilmethode, bei der der Mensch mit Hilfe des Therapeuten wieder zu sich selber finden kann. Die Therapie basiert auf gesprochenen Worten zwischen dem Therapeuten und dem Klienten. Der Therapeut ist ein ausgebildeter Psychologe oder Arzt.
Während einer Psychotherapie werden der gegenseitige Respekt und Vertrauen als wichtigste Grundlage der Gespräche zwischen Therapeut und Patient aufgebaut, bei denen es zu keinen privaten Beziehungen führen darf. Sie würden die Therapie negativ beeinflussen. In der Psychotherapie werden die seelischen Probleme des Patienten behandelt. Je nach Art der psychologischen Probleme sind die Therapiesitzungen in ihrer Anzahl gestaffelt. Eine Therapiestunde geht über 50 Minuten. Es gibt drei Therapieformen, die auch von den Krankenkassen übernommen werden. Die Verhaltenstherapie befasst sich mit den Veränderungen in der sozialen Umgebung. Während der Therapie geht es darum, die Förderung und Ausbildung von Fähigkeiten herauszuarbeiten und neue Wege für deren Verwirklichung zu finden. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie werden dem Patienten durch den Psychotherapeuten seine Bewertungen und Gedanken in den Sitzungen bewusst gemacht.
Es wird zwischen Einzel- und Gruppentherapie unterschieden. Jedoch gehen jeder psychotherapeutischen Behandlung beratende Gespräche zu den unterschiedlichen Lebensproblemen voraus. Hierbei steht die Beziehung zwischen Patienten und Therapeuten im Mittelpunkt. Deshalb werden die ersten Sitzungen als probatorische Sitzungen bezeichnet. Sie sind die Kennenlernphase. Während dieser Sitzungen wird gegenseitig geprüft, ob sich eine Vertrauensbasis aufbaut. Sie ist entscheidend für den Verlauf der Behandlung.