Die richtige Therapie kann helfen
Immer mehr, gerade sehr junge Menschen, leiden unter Eßstörungen. Eßstörungen sind Verhaltensstörungen, die zu ernsthaften und langwierigen Gesundheitsschäden führen. Bei den Betroffenen dreht sich alles nur noch um das Essen. Je nach Krankheitsbild betrifft es die Nahrungsaufnahme oder dessen Verweigerung.
Gehören die Eßstörungen zum Alltag, kommt kaum jemand allein wieder aus diesem Kreislauf raus. Die häufigsten Eßstörungen sind Bulimie, Anorexie und Binge- Eating- Störung. Eine Therapie bei Eßstörungen wird damit unumgänglich. Eßstörungen sind psychosomatische Erkrankungen, die überwiegend Frauen betreffen. Grundvoraussetzung für eine wirksame Therapie bei Eßstörungen ist die eigene Bereitschaft, die Eßstörung bekämpfen zu wollen. Wirkungsvoll ist heute die multimodale Therapie, in der gleich mehrere Fachgruppen an der Behandlung mitarbeiten. Dazu zählen unter anderem die Familientherapie, die Verhaltenstherapie, die Kreativtherapie und tiefenpsycholoigische Behandlungen.
Die Bulimie geht mit immer wiederkehrenden Essanfällen einher. Die Zeiträume zwischen den Essanfällen werden kürzer und die Menge der Nahrungsmittel größer. Meist wird dieses Essen später wieder erbrochen. In der Therapie zur Bekämpfung der Bulimie geht es darum, dass Essverhalten wieder zu normalisieren. In Zusammenarbeit mit dem Therapeuten werden mit dem Patienten Kontrolltechniken erarbeitet. Entscheidend ist das Verhalten in Stresssituationen. Hier muss an Alternativen gearbeitet werden. Der Patient wird angeleitet, sich mit seinem Verhalten und seinem Körper auseinanderzusetzen.
Bei der Anorexie handelt es sich um Magersucht. Der gewünschte Gewichtsverlust kann lebensbedrohlich werden. Auch die Binge- Eating- Eßstörung geht mit Essattacken einher. Bei dieser Eßstörung sind keine gewichtsregulierenden Maßnahmen erwünscht. Mit der richtigen Therapie bei Eßstörungen kann diese nur im Zusammenspiel verschiedener Therapien und eigener Willenskraft erfolgreich sein.